Aktuelles und Bekanntmachungen

Corona-Pandemie (Stand: 29.03.2021)


Das gilt in Hessen seit dem 29. März 2021

Die wichtigsten Corona-Regeln kurz und kompakt:

Kontakte:

  • Treffen mit einem weiteren Hausstand bis zu einer Gruppengröße von 5 Personen
  • Kinder bis einschließlich 14 Jahre zählen bei Treffen nicht mit

Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen:

  • Geschäfte des täglichen Bedarfs geöffnet: Supermärkte & Lebensmittel, Drogerien, Bau- und Gartenmärkte, Baumschulen und Buchhandlungen
  • Alle anderen Geschäfte: "Click & Collect"
  • Geöffnet mit Auflagen: Bspw. Friseursalons, Fuß- und Nagelpflege, Kosmetikstudios, aber auch Tattoostudios
  • Bei Behandlungen ohne Maske soll Schnell-/Selbsttest vorliegen

Sport:

  • Freizeit- und Amateursport: bis zu zwei Haushalte mit höchstens 5 Personen
  • Kinder bis einschließlich 14 Jahren: Sport im Freien in Gruppen
  • Fitnessstudios: mit Einzelterminen und Hygienestandards erlaubt

Freizeit und Kultur:

  • Geöffnet mit Auflagen und Anmeldung und nur unter freiem Himmel: Museen, Schlösser, Gedenkstätten, Tierparks, Zoos, botanische Gärten

Schulen:

  • Nach den Osterferien: Schülerinnen und Schüler zurück an die Schule - sofern es das Pandemiegeschehen zulässt. Klasse 1 - 4 und Abschluss: Präsenz; Rest: Wechselunterricht
  • Nach Ostern sollen auch Lehrkräfte und schulisches Personal an weiterführenden Schulen zügig ein entsprechendes Impfangebot erhalten.
  • Neue Teststrategie für Schulen und Kitas: Nach Ostern wöchentliche kostenlose Corona-Selbst-Tests.

Kita:

  • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen mit möglichst festen Gruppen.
  • Wer Kinder daheim betreut, kann bis zu 10 zusätzliche Tage Kinderkrankengeld je Elternteil geltend machen.

Senioren- und Pflegeheime:

  • FFP2-Maskenpflicht für Beschäftigte und Besucher
  • Besuchsregel: täglich bis zu zwei Personen (ab dem 1. April 2021)
  • Tests: Personal mind. 2x pro Woche

Öffentliche Veranstaltungen:

  • nur in besonderem öffentlichen Interesse und mit Genehmigung

Clubs, Diskotheken:

  • geschlossen

Gastronomie:

  • geschlossen, nur Abhol- und Lieferservice möglich

Hotels und Übernachtungsbetriebe:

  • keine touristischen Übernachtungen

Alkoholkonsum:

  • Verbot auf publikumsträchtigen Plätzen/Einrichtungen

Hochschule:

  • Praxisveranstaltungen mit Maske, Unterricht in festen Kohorten

Prostitutionsstätten:

  • geschlossen

Ausgangsperren:

  • können im Rahmen des Hessischen Eskalationsstufenkonzepts von Kreisen bei steigenden Inzidenzen von 21:00 Uhr bis 5:00 Uhr verhängt werden

Homeoffice:

  • dringend empfohlen

Corona-Tests:

  • Schnelltests 1x pro Woche kostenlos möglich

Maskenpflicht

Wo muss eine FFP2-, KN95-, N95- oder vergleichbare Maske getragen werden?

In Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer oder pflegebedürftiger Menschen (gilt für Besucher und Personal).

Wo muss eine medizinische Maske getragen werden?

  • im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr, also bspw. in Bussen, Bahnen, Taxis, Schiffen, Fähren und Flugzeugen
  • in Bahnhöfen und Flughäfen sowie Bushaltestellen, U-Bahn-Stationen und Bahnsteigen
  • in den Publikumsbereichen des Groß- und Einzelhandels, der Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, Bank- und Postfilialen, Tankstellen, Wäschereien und ähnlichen Einrichtungen und zwar überall dort, wo Kunden Zutritt haben, sowie in den Bereichen vor diesen Geschäften.
  • in überdachten Einkaufszentren und auf überdachten Straßen und Flächen mit Geschäften.
  • in den Publikumsbereichen der Wochenmärkte etc.
  • in Gottesdiensten und bei Trauerfeierlichkeiten (auch am Platz).

Wo muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden?

  • im Publikumsbereich aller öffentlich zugänglichen Gebäude (v.a. Behörden und Bürogebäude)
  • bei der Abholung von Speisen in der Gastronomie sowie in Kantinen und Mensen bis zum Sitzplatz
  • in allen Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern und Arztpraxen
  • bei medizinisch notwendigen Dienstleistungen, wo sich Dienstleister und Kunden sehr nahekommen. Die Maskenpflicht gilt für beide
  • in Schulen
  • auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sichergestellt werden kann. Das gilt insbesondere in Fußgängerzonen.
  • n Fahrzeugen, wenn sich in einem Fahrzeug Personen aus mehr als zwei Hausständen befinden.
  • in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind.
  • an Orten in Innenstädten mit viel Publikumsverkehr (Festlegung erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden).
  • in Arbeits- und Betriebsstätten (nicht am Platz, wenn der Abstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann).

Was ist eine Mund-Nasen-Bedeckung? Was gilt als medizinische Maske?

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist jede vollständige, an der Gesichtshaut anliegende Bedeckung von Mund und Nase, die aufgrund ihrer Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache deutlich zu verringern. Als medizinische Masken gelten OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbare Masken.

Wer ist von der Maskenpflicht ausgenommen?

Nicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet sind unter anderem Kinder unter 6 Jahren sowie Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Weitere Ausnahmen gelten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bspw. in Geschäften oder Restaurants, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen getroffen werden. Das können insbesondere Trennvorrichtungen aus Plexiglas sein.


Förderprogramm zur "Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit"

Das Land Hessen startet jetzt mit einem neuen Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern. Antragsberechtigt sind alle gemeinnützigen Vereine. Je nach Situation des einzelnen Vereins kann dieser bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung beantragen.

Informationen zu der Förderung für Vereine und das Antragsformular finden Sie unter:
https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit


Corona-Bußgelder

Das Land Hessen hat festgelegt, welche Verstöße gegen die Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus künftig als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden können. Um eine landesweit einheitliche Praxis sicherzustellen, wurden den Behörden zugleich Regelsätze für die einzelnen Bußgeldtatbestände vorgegeben.
Genauere Informationen zu den Tatbeständen und der Höhe der Bußgelder finden hier.


Informationen des Landes Hessen und der Bundesregierung in leichter Sprache sowie in verschiedenen weiteren Sprachen

Unter diesem Link finden Sie zudem ein Grafik-Paket mit aktuellen mehrsprachigen Informationen zum Coronavirus der Bundesregierung zum Download zur weiteren Verwendung. Weiterhin finden Sie auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Widmann-Mauz, aktuelle mehrsprachige Informationen und Verlinkungen zu unseren Kanäle bei Twitter (@IntegrationBund) und Instagram (@integrationsbeauftragte): www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus


Informations-Hotline "Corona"

Die hessischen Gesundheitsbehörden haben für besorgte Bürger eine landesweite Hotline für Informationen eingerichtet: Unter 0800 5554666 sind Experten montags bis donnerstags von 08.00 bis 17.00 Uhr und freitags von 08.00 bis 15.00 Uhr erreichbar.

Wenn Sie den Verdacht haben, am Corona-Virus erkrankt zu sein, wenden Sie sich unbedingt telefonisch an Ihren Hausarzt – besonders, wenn bei Ihnen konkrete Krankheitssymptome auftreten. Außerhalb der Sprechzeiten können Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 telefonisch kontaktieren.


Ambulante Schwerpunktpraxis für Corona-Verdachtsfälle

Im Main-Taunus-Kreis gibt es ab dem 2. April 2020 eine sogenannte Ambulante Schwerpunktpraxis für Corona-Verdachtsfälle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV).  Zuallererst wenden Sie sich bitte aber trotzdem an Ihren Hausarzt oder, wenn Sie keinen Hausarzt haben an das Gesundheitsamt unter Telefon 06192 115. Diese würden Sie gegebenenfalls an die Schwerpunktpraxis verweisen. Bitte gehen Sie nicht ohne vorherige Terminvereinbarung dorthin! Denn vorab wird geklärt, ob Ihre Krankheitssymptome für eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus sprechen.

Coronavirus: Informationen für Gewerbetreibende

Die Coronavirus-Pandemie stellt Selbständige, Gewerbetreibende, Gastronomen, Handwerker und viele weitere Akteure des Wirtschaftslebens vor außerordentliche Herausforderungen.

Bund und Land haben über ihre Förderbanken kurzfristige Liquiditätshilfen aufgelegt oder ausgeweitet:

Corona-Hilfen der Bundesregierung

Die Bundesregierung bietet Überbrückungshilfen I - III, die Neustarthilfe sowie November- und Dezemberhilfen an. Auf der Website des Bundes kann man sich über die Programme informieren und Anträge einreichen.

Zur Antragsplattform gelangen Sie hier.


Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten:

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Kelkheim (Taunus) steht auch in der Krise als verlässlicher Partner an Ihrer Seite:

Ansprechpartnerin
Christine Michel
Tel.: 06195 803-116
Fax: 06195 803133

Auch die Rentenversicherung hilft Selbständigen in der Corona-Krise

Selbständige, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig sind und durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, können auf Antrag ihre Beitragszahlung bis 31. Oktober 2020 aussetzen. Dies gilt auch für Beiträge, die aufgrund einer Stundungsvereinbarung in Raten gezahlt werden.

Betroffene können sich unter Hinweis auf die Corona-Pandemie formlos an ihren Rentenversicherungsträger wenden und eine Aussetzung der laufenden Beitragszahlung beantragen. Die Rentenversicherung wird zu einem späteren Zeitpunkt eine rückwirkende Überprüfung des Versicherungsverhältnisses vornehmen und die Höhe der Beiträge den tatsächlichen Verhältnissen anpassen. Der Zeitpunkt der Überprüfung wird den Betroffenen vorab mitgeteilt.

Selbständige, die von der Möglichkeit, die Beitragszahlung auszusetzen, Gebrauch machen möchten, erreichen die Deutsche Rentenversicherung derzeit schriftlich, telefonisch oder auf elektronischem Weg. Das kostenfreie Service-Telefon der Rentenversicherung steht unter der Nummer 0800 1000 4800 zur Verfügung. Aktuell ist hier mit einem erhöhten Anrufaufkommen und längeren Wartezeiten zu rechnen. Über die Online-Dienste unter www.deutsche-rentenversicherung.de ist die Rentenversicherung rund um die Uhr erreichbar.

Grundlegende Informationen zur Versicherungspflicht und Beitragszahlung von Selbständigen in der gesetzlichen Rentenversicherung enthält die Broschüre „Selbständig – Wie die Rentenversicherung Sie schützt“. Sie kann am Service-Telefon bestellt oder im Internet unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/selbstaendig_wie_rv_schuetzt_aktuell.html

Konflikt-Hotline

Familien, ganz besonders aber auch Alleinerziehende, stehen unter großem Druck. Sie leben und arbeiten im Homeoffice und betreuen nebenbei die Kinder. Eventuell sind noch Eltern aus der Ferne zu unterstützen. Dadurch kann ein höherer Stressfaktor entstehen. Gleichzeitig machen sich viele Menschen Sorgen um ihre wirtschaftliche Zukunft. Dieser Druck kann schnell zu viel werden, die Geduld ist begrenzter und Menschen reagieren emotionaler. Fast alles, was vorher zum Stressabbau beitrug, ist zudem gerade nicht mehr möglich. Gemeinsam Sport treiben, musizieren, Freunde treffen - das alles fällt weg.

Wer dringend Unterstützung braucht, bevor sich die eigene Hilflosigkeit im Konflikt entlädt oder die Situation zu Hause eskaliert, findet sie bei der Konflikt-Hotline des Bundesverbandes MEDIATION.

Unter der kostenfreien Nummer 0800 2473676 erreichen Menschen im Konflikt sehr gut ausgebildete Mediator*innen, die geschult sind im Umgang mit belastenden Situationen. Die kostenfreie Hotline ist täglich von 09.00 bis 20.00 Uhr besetzt.

Auf der Homepage des Bundesverbandes MEDIATION e.V. unter: https://www.bmev.de/ finden Sie zusätzlich ausgebildete Mediator*innen auch in Ihrer Nähe. Suchen Sie das Gespräch. Die Mediatorinnen und Mediatoren des Bundesverbandes helfen Ihnen sehr gerne.
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